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Geldanlage

Das sind die exklusivsten Immobilien-Standorte Italiens

Hochwertige und energieeffiziente Immobilien verzeichnen weiterhin deutliche Wertzuwächse. Die internationale Nachfrage nach Objekten am Comer See ist ungebrochen.

Der italienische Luxusimmobilienmarkt entwickelt sich zweigeteilt: Während Objekte in einfachen Lagen mit Modernisierungsbedarf zunehmend unter Druck geraten, verzeichnen hochwertige und energieeffiziente Immobilien weiterhin deutliche Wertzuwächse. Das geht aus dem aktuellen Engel & Völkers Marktbericht Italien 2026 hervor. Besonders gefragt sind laut dem Immobilienvermittler exklusive Liegenschaften in den italienischen Seen- und Küstenregionen, den Alpen sowie den Metropolen wie Mailand.

Internationale Käufer machen dem Bericht zufolge durchschnittlich rund 35 Prozent aller Transaktionen im Premiumsegment aus. Sie bestätigten damit die Rolle hochwertiger Immobilien als strategische und wertstabile Anlageklasse, heißt es. „Der italienische Premium-Immobilienmarkt befindet sich in einer Phase signifikanten Wachstums. Käufer legen heute verstärkt Wert auf Energieeffizienz, eine erstklassige Ausstattung sowie Privatsphäre“, erklärt Muhannad Al Salhi, CEO von Engel & Völkers Italien.

Mailand hat die Spitzenposition für exklusive Erstwohnsitze inne

Mailand behauptet laut dem Marktbericht seine Spitzenposition im urbanen Luxussegment. Dort werden für Villen in den exklusivsten Innenstadtlagen Spitzenpreise von bis zu 27.000 Euro pro Quadratmeter für Apartments aufgerufen.

In der Landeshauptstadt Rom sind die Preise für erstklassige Immobilien zuletzt leicht gestiegen und betragen derzeit bis zu fünf Millionen Euro für Stadtvillen sowie bis zu 12.000 Euro pro Quadratmeter für luxuriöse Apartments. Die Nachfrage konzentriere sich vor allem auf modernisierte und hochwertig ausgestattete Immobilien in zentralen und innenstadtnahen Stadtteilen, heißt es.

Zweitwohnsitz in Italien – diese Orte sind besonders begehrt

Der Marktbericht von Engel & Völkers beleuchtet auch, in welchen Regionen Zweitwohnsitze besonders gefragt sind. Zu den Top-Standorten zählten weiterhin die Oberitalienischen Seen, die italienische Riviera, die Inseln sowie die Alpenregionen.

Die Costa Smeralda auf Sardinien belegt in der aktuellen Bestandsanalyse die Spitzenposition im italienischen Luxusimmobilienmarkt. Die Preise variieren je nach Privatsphäre, Zugang zum Meer sowie den jeweiligen Ausstattungs- und Objektmerkmalen. Die höchsten Angebotspreise können für besonders außergewöhnliche Villen in erstklassigen Lagen bis zu 100 Millionen Euro erreichen, während Luxusapartments Preise von bis zu 47.000 Euro pro Quadratmeter erzielen.

Ebenso ungebrochen sei die internationale Nachfrage nach Immobilien am Comer See, wo der Anteil ausländischer Käufer rund 40 Prozent ausmacht. Für exklusive Villen werden dort Spitzenpreise von rund 40 Millionen Euro sowie für Penthäuser Preise von bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen.

Mit Blick auf die Alpen verzeichnete Engel & Völkers im Premium-Segment ein Preiswachstum von bis zu zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Courmayeur und Cortina d’Ampezzo würden erstklassige Chalets Preise von bis zu 13 Millionen Euro erzielen. Exklusive Apartments schlagen lokal mit bis zu 20.000 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Besonders gefragt seien renovierte Chalets und exklusive Zweitwohnsitze mit ganzjähriger Nutzbarkeit.

Auch Portofino und Santa Margherita Ligure an der italienischen Riviera behaupten ihre Stellung unter den exklusivsten Destinationen Italiens. Dort werden Spitzenpreise von bis zu 35 Millionen Euro für Villen sowie 25.000 Euro pro Quadratmeter für erstklassige Wohnungen erzielt. Die Nachfrage konzentriert sich stark auf Zweitwohnsitze mit Meerblick, Privatsphäre und hochwertiger Ausstattung.

Käufer bevorzugen sanierte Immobilien

Die Nachfrage aus dem Ausland bleibt laut Engel & Völkers ein wesentlicher Wachstumsmotor des italienischen Luxusimmobilienmarktes. Besonders Käufer aus Europa und Nordamerika würden verstärkt in Regionen für Zweitwohnsitze wie die Toskana, die Inseln, Ligurien oder die norditalienischen Seen investieren. Kriterien wie Energieeffizienz, eine hochwertige Architektur sowie Außenflächen seien von zunehmender Bedeutung. Käufer bevorzugten sanierte Immobilien mit hoher Bauqualität und einer hochwertigen Ausstattung.